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ECR 2026 / Philips

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2026 in Wien präsentierte Philips mehrere neue Entwicklungen im Bereich der radiologischen Bildgebung. Im Fokus standen vor allem schnelle CT-Bildrekonstruktion, heliumarme MRT-Technologie sowie KI-unterstützte Workflows, die Radiologieabteilungen dabei unterstützen sollen, steigende Untersuchungszahlen effizient zu bewältigen.



Rembra CT – Hochgeschwindigkeits-Bildrekonstruktion


Ein zentrales Highlight war der neue Rembra CT, ein Spektral-CT-System, das speziell für Notfall-, Trauma- und Hochdurchsatz-Umgebungen entwickelt wurde.


Laut Hersteller erreicht das System eine Bildrekonstruktionsgeschwindigkeit von bis zu 106 Bildern pro Sekunde, wodurch CT-Aufnahmen nahezu in Echtzeit verfügbar sein können. Dies kann insbesondere in zeitkritischen Situationen wie Schlaganfall- oder Traumadiagnostik von Vorteil sein. 


Weitere Merkmale des Systems sind:


  • eine Patientendurchsatzkapazität von bis zu 270 Untersuchungen pro Tag,

  • eine 85-cm-Gantryöffnung, die eine bessere Positionierung und mehr Komfort für komplexe oder bariatrische Patienten ermöglichen soll,

  • sowie der neue NanoPanel Precise XD-Detektor, der hochauflösende und gleichzeitig dosisoptimierte Bildgebung unterstützen soll. 



Das System verfügt bereits über eine CE-Kennzeichnung und ist damit in Europa zugelassen, während eine Zulassung in den USA derzeit noch aussteht.



BlueSeal – Low-Helium-Technologie für MRT


Ein weiterer Schwerpunkt bei Philips war die Weiterentwicklung der BlueSeal-Magnettechnologie für Magnetresonanztomographen.


Die Technologie verwendet einen versiegelten Magneten mit stark reduziertem Heliumbedarf, wodurch Installation, Betrieb und Wartung eines MRT-Systems vereinfacht werden können. Bereits seit einigen Jahren ist BlueSeal für 1,5-Tesla-MRT-Systeme verfügbar.


Auf dem ECR stellte Philips erstmals in Europa einen 3-Tesla-MRT mit BlueSeal-Technologie vor. Dieses System soll die Vorteile der heliumarmen Magnetkonstruktion mit der höheren Feldstärke eines 3T-Systems kombinieren und damit eine noch präzisere Darstellung feiner anatomischer Strukturen ermöglichen. Die Markteinführung wird derzeit gegen Ende 2026 erwartet.



Digitaler Aufnahmeplatz 7300C


© Philips
© Philips

Auch im Bereich der digitalen Radiographie präsentierte Philips mit dem 7300C einen modernen Aufnahmeplatz für konventionelle Röntgendiagnostik.


Das System integriert KI-gestützte Funktionen für automatisierte und intelligente Arbeitsabläufe, beispielsweise zur Unterstützung bei Positionierung, Bildoptimierung und Prozesssteuerung. Ziel ist es, Radiologieabteilungen bei der Standardisierung von Untersuchungen und der Effizienzsteigerung im Alltag zu unterstützen.


Im Vergleich zu einigen Mitbewerbern fällt der Umfang der verfügbaren KI-Automatisierungen derzeit jedoch noch etwas geringer aus.



SmartCT Soft Tissue Helical – Fortschritte in der neuronalen Bildgebung


Für interventionelle und neurologische Anwendungen präsentierte Philips zudem SmartCT Soft Tissue Helical.


Die Technologie basiert auf der Cone-Beam-Computed-Tomography (CBCT), bei der trichterförmige Röntgenstrahlen verwendet werden, um hochauflösende 3D-Darstellungen von anatomischen Strukturen zu erzeugen.


Mit dieser Methode lassen sich Veränderungen im Weichteilgewebe detaillierter darstellen, was insbesondere bei neurovaskulären Eingriffen oder interventionellen Prozeduren eine wichtige Rolle spielen kann.



Radiologie im Wandel


Die auf dem ECR 2026 vorgestellten Technologien zeigen deutlich, wie sich die radiologische Bildgebung weiterentwickelt: schnellere Bildverarbeitung, KI-gestützte Workflows und ressourcenschonende Technologien stehen zunehmend im Mittelpunkt neuer Systeme.


Mit Lösungen wie dem Rembra CT, der BlueSeal-MRT-Technologie und KI-unterstützten Arbeitsabläufen verfolgt Philips das Ziel, Diagnostik zu beschleunigen, Arbeitsprozesse zu optimieren und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch in der Medizintechnik zu reduzieren.






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