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ECR 2026 / Canon

  • 14. März
  • 2 Min. Lesezeit

Auf dem European Congress of Radiology 2026 in Wien stellte Canon Medical Systems ihre neuesten Entwicklungen im Bereich CT und MRT vor. Mit dem Photon‑Counting CT‑System und der tief in die Bildrekonstruktion integrierten AiCE‑Deep‑Learning‑Technologie setzt Canon starke Akzente in der radiologischen Bildgebung. Die vorgestellten Lösungen versprechen verbesserte Bildqualität, höhere Effizienz und einen deutlichen klinischen Nutzen.




Photon‑Counting CT – Neue Wege für die CT‑Bildgebung


© Canon
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Canon arbeitet an einem fortschrittlichen Photon‑Counting CT, dessen Schlüsselkomponente ein spezieller Detektor ist, der Röntgenphotonen nicht nur registriert, sondern auch deren Energie analysiert. Laut Hersteller soll dieser Detektor:


  • die Dosiseffizienz steigern,

  • die Bildqualität verbessern und

  • gleichzeitig den Strahlenbedarf reduzieren.



Dies beruht auf der direkten Umwandlung einzelner Röntgenphotonen in elektrische Signale, wodurch eine präzisere Materialunterscheidung und ein besseres Kontrast‑Rausch‑Verhältnis möglich wird. Die Technologie kann potenziell die diagnostische Genauigkeit in Bereichen wie Kardiologie, Onkologie und muskuloskelettaler Bildgebung verbessern. Derzeit befindet sich dieses System noch im Entwicklungs‑ bzw. Zulassungsprozess.




AiCE – Deep Learning für CT und MRT


Ein zentrales Thema bei Canon ist die AiCE-Technologie (Advanced intelligent Clear‑IQ Engine), eine KI-gestützte Deep-Learning-Rekonstruktion für CT und MRT. Sie ermöglicht:


  • deutlich rauschärmere Bilder,

  • höhere Low-Contrast-Erkennbarkeit,

  • verbesserte räumliche Auflösung,

  • effizientere Bildrekonstruktion.



AiCE verbessert die Bildqualität und ermöglicht gleichzeitig Dosisneutralität oder Dosisreduktion, sowohl in CT als auch in MRT. Besonders bei MRT-Anwendungen erlaubt die Technologie, Rauschen gezielt zu reduzieren, ohne die Messzeiten zu verlängern, was die Patientenfreundlichkeit erhöht.




Multi-Positioning-CT – Flexibilität für neue Diagnosen


© Canon
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Ein optischer Blickfänger auf dem ECR war der Multi-Positioning-CT, ein System, das Aufnahmen nicht nur in liegender, sondern auch in stehender oder sitzender Position ermöglicht. Diese Flexibilität kann entscheidend sein, um Läsionen sichtbar zu machen, die in klassischen Untersuchungspositionen übersehen werden könnten. Ob und wann das Produkt marktreif und global verfügbar sein wird, steht noch aus.




Klinischer Nutzen und Perspektive


Die Kombination aus Photon‑Counting‑Detektoren, AiCE‑Deep-Learning und Multi-Positioning-CT zeigt, wie moderne Technologien die radiologische Diagnostik präziser, effizienter und patientenschonender gestalten können.


Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass KI, neue Detektortechnologien und flexible Untersuchungslösungen die Radiologie in den kommenden Jahren nachhaltig verändern werden.




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