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ECR 2026 / GE HealthCare

  • 14. März
  • 3 Min. Lesezeit

Auf dem European Congress of Radiology 2026 in Wien stellte GE HealthCare mehrere neue Systeme und Softwarelösungen für die radiologische Bildgebung vor. Im Mittelpunkt standen Innovationen rund um künstliche Intelligenz, cloudbasierte Technologien und neue Detektorkonzepte, die Kliniken dabei unterstützen sollen, steigende Untersuchungszahlen und komplexere diagnostische Anforderungen effizient zu bewältigen.

Total-Body PET/CT: „OMNI 128 cm total Body“

© GE HealthCare
© GE HealthCare

Ein Highlight der Präsentation war das neue PET-CT-System OMNI 128 cm total Body PET/CT.


Das System wurde sowohl für den klinischen Einsatz als auch für Forschungsanwendungen entwickelt. Mit einem axialen Messfeld von 128 cm kann ein großer Teil des Körpers – beispielsweise vom Kopf bis zu den Oberschenkeln – in einer einzigen Bettposition untersucht werden.


Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile:


  • Deutlich kürzere Untersuchungszeiten

  • Höhere Sensitivität durch digitale Detektortechnologie

  • Reduzierte Strahlendosis bei gleichzeitig hoher Bildqualität

  • Neue Möglichkeiten für dynamische Multi-Organ-Studien



Das System ist insbesondere für Anwendungen in der Onkologie, etwa zur Tumordiagnostik, zum Staging und zur Therapieplanung, konzipiert. Darüber hinaus eröffnet es neue Möglichkeiten für die Entwicklung und Evaluation neuer PET-Tracer und theranostischer Verfahren



Präzision in der Nuklearmedizin: „StarGuide GX“


Ein weiteres System, das auf dem ECR vorgestellt wurde, ist der StarGuide GX, ein digitaler 4D-SPECT/CT-Scanner.


SPECT/CT-Systeme kombinieren funktionelle und anatomische Bildgebung und werden häufig in der Nuklearmedizin eingesetzt, beispielsweise bei:


  • Herzdiagnostik

  • Knochenszintigrafie

  • Tumordiagnostik

  • Entzündungsdiagnostik



Der StarGuide GX wurde speziell für hohe Präzision und vielseitige Einsatzmöglichkeiten entwickelt. Laut dem Hersteller ermöglichen moderne Detektoren und Rekonstruktionsalgorithmen eine verbesserte Bildqualität und quantitative Auswertung, wodurch individuelle Therapieentscheidungen sowie klinische Forschungsanwendungen unterstützt werden sollen. 



Photon-Counting CT: „Photonova Spectra“

© GE HealthCare
© GE HealthCare

Mit dem Photonova Spectra stellte GE außerdem eine neue Generation von Spektral-CT-Systemen mit Photon-Counting-Technologie vor.


Bei dieser Technologie werden einzelne Röntgenphotonen gezählt und gleichzeitig deren Energie analysiert. Dadurch lassen sich verschiedene Materialien und Gewebetypen deutlich präziser unterscheiden.


Zu den möglichen Vorteilen zählen:


  • Höhere räumliche Auflösung

  • Verbesserte Materialcharakterisierung

  • Reduzierte Bildartefakte

  • Niedrigere Strahlendosis



Das System basiert auf einer Deep-Silicon-Detektortechnologie mit 8-Bin-Energieauflösung und ist für Anwendungen in der Neurologie, Onkologie, Kardiologie und muskuloskelettalen Bildgebung vorgesehen. 


Aktuell befindet sich das System noch in der Entwicklungsphase und verfügt noch nicht über eine FDA-Zulassung.




SIGNA Sprint mit Freelium

© GE HealthCare
© GE HealthCare

Der SIGNA Sprint ist ein 1,5-Tesla MRT-System, das mit der sogenannten Freelium-Technologie ausgestattet ist.


Der Magnet enthält laut Hersteller nur etwa 1 % der Helium-Menge konventioneller MRT-Magnete. Dadurch lassen sich Installation und Betrieb vereinfachen und gleichzeitig die Abhängigkeit von der weltweit begrenzten Heliumversorgung reduzieren.




SIGNA Bolt


Mit dem SIGNA Bolt wurde zudem ein neues 3-Tesla MRT-System vorgestellt.


Das System richtet sich insbesondere an klinische High-End-Diagnostik sowie wissenschaftliche Anwendungen. Die höhere Feldstärke ermöglicht eine bessere Darstellung feiner anatomischer Strukturen und unterstützt fortgeschrittene Anwendungen, etwa in der Neuro- und Herzbildgebung.




KI-gestützte Mammographie

Auch im Bereich der Brustdiagnostik setzt GE HealthCare zunehmend auf künstliche Intelligenz.


Eine neue 3D-Rekonstruktionsmethode für die digitale Tomosynthese kombiniert Deep-Learning-Algorithmen mit iterativer Rekonstruktion. Ziel ist es, die Bildqualität weiter zu verbessern und gleichzeitig die erforderliche Strahlendosis zu reduzieren.


Gerade bei Patientinnen mit dichter Bruststruktur kann diese Technologie dazu beitragen, Läsionen besser sichtbar zu machen und die diagnostische Sicherheit zu erhöhen.




KI und Cloud verändern die Radiologie

Neben neuen Geräten präsentierte GE HealthCare auch mehrere KI- und cloudbasierte Softwarelösungen, die Radiologie-Workflows effizienter machen sollen.


Durch automatisierte Bildanalyse, intelligente Protokollierung und datenbasierte Entscheidungsunterstützung können Radiologieabteilungen künftig:


  • Untersuchungen schneller durchführen

  • Befundungsprozesse optimieren

  • große Datenmengen für Forschung und KI-Training nutzen





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