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KI verkürzt MRT-Untersuchungen

In der Medizintechnik hat sich in den letzten Jahren viel getan. Die Verwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Bildgebung hat das Potenzial, die Scan-Zeit zu verkürzen und die Bildqualität zu verbessern. Bei dieser Technologie wird ein künstliches neuronales Netzwerk verwendet, um das Rauschen – das sind Störsignale – in den MRT-Bildern zu reduzieren und damit die Bildgebung zu verbessern.



Verkürzte Zeit und verbessert Bildqualität


Bei der MRT-Untersuchung wird der Körper des Patienten in einem starken Magnetfeld gescannt. Dabei werden Bilder von verschiedenen Körperregionen erstellt. Diese Bilder sind für die Diagnose von Krankheiten von großer Bedeutung. Allerdings dauert die MRT-Untersuchung in der Regel relativ lange. Die neuen KI-gestützte Beschleunigungstechniken ermöglichen, die Untersuchungszeiten nun deutlich verkürzen.


Die Vorteile in der Medizintechnik


Die Technik funktioniert folgendermaßen: Die KI vergleicht die Daten aus einem Expertensystem mit zahlreichen Bildern derselben Untersuchungsregion mit den Daten, die während der MRT-Untersuchung erfasst werden. Dabei erkennt sie bestimmte Muster und Zusammenhänge. Diese werden dann genutzt, um die Messung zu beschleunigen: es wird nicht der gesamte Datenraum ausgelesen, sondern nur Teilbereiche. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird das Rauschen (Störsignale) deutlich reduziert.

Das Ergebnis ist eine deutlich schnellere MRT-Untersuchung.


RadiologInnen können entweder eine kürzere Scan-Zeit wählen, bei gleichbleibender Auflösung und Bildqualität, oder die Auflösung und Bildqualität zu verbessern, ohne die Scan-Zeit zu verlängern.


Für die PatientInnen bedeutet dieser technische Fortschritt eine höhere Akzeptanz durch die verkürzte Untersuchungsdauer mit deutlich geringer Gefahr von schlechten Bildern durch Bewegungen während der Messung.


Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit


Durch diese Beschleunigung wird die Untersuchungsdauer pro Patient verkürzt und der Durchsatz der MRT-Untersuchungen gesteigert. Dies hat auch wirtschaftliche Vorteile, da die Geräte besser ausgelastet werden können.


Je nach Situation führt dies zu einer neuen Bewertung der wirtschaftlichen Vorteile von 3-Tesla-Systemen im Vergleich zum 1,5-Tesla-Systemen.

3-Tesla-Systeme bieten auf Grund des deutlich höheren Signal-zu-Rausch-Verhältnisses (Parameter für das Verhältnis von Nutzsignal zu Störsignal) grundsätzlich kürzere Messzeiten oder eine verbesserte Bildqualität.


Verbessert Gesundheitsversorgung für alle


Insgesamt ist der Trend hin zu KI-gestützten Rekonstruktionstechniken ein vielversprechender Schritt in der Medizintechnik und kann die radiologische Bildgebung revolutionieren und die Früherkennung von Krankheiten verbessern. Durch eine verbesserte und effizientere Diagnose können Patienten schneller und genauer behandelt werden. Dies könnte dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung insgesamt zu verbessern.


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