Update II medizinische Strahlenschutzverordnung

Strahlenschutz

neue Strahlenschutzverordnung

Die neue Strahlenschutzverordnung ist am 6. Februar 2018 in Kraft getreten.

Die anwendende Fachkraft hat - analog zum Ärztegesetz - die Patientin/den Patienten angemessen über Nutzen und Risiken der vorgesehenen medizinischen Exposition zu unterrichten.
Anwendende Fachkräfte und die an den praktischen Aspekten medizinisch-radiologischer Verfahren beteiligten Personen (Bsp. Chirurgen im OP) haben über eine anerkannte Ausbildung in den betreffenden Anwendungen und über anwendungsspezifische Kenntnisse im Strahlenschutz zu verfügen.
Angaben zur Patientendosis müssen Teil des radiologischen Befundes sein; wobei die Art der Angaben nicht näher beschrieben sind.
Medizinphysiker sind bei strahlendiagnostischen und interventionsradiologischen Verfahren mit hohen Patientendosen - CT, Angiographie - hinzuzuziehen; ggf. sind Verträge abzuschließen. Sie sind beizuziehen bei der Festlegung und Durchführung der Qualitätssicherung, Abnahmeprüfungen und Auswahl der Geräte hinsichtlich der technischen Spezifikationen.

Mehr dazu auf dem aktuellen Bundesbesetzblatt